Auch nach dem Abstieg 1:5 Niederlage des TCW gegen RW Barsinghausen

Nach dem Abstieg der Herren40 von der Landesliga in die Verbandsliga scheint der vom Präsidium geforderte sofortige Wiederaufstieg in weite Ferne gerückt; schlimmer noch: die sportliche Talsohle scheint noch nicht erreicht. Liegt das vielleicht am fehlenden Trainer?

Wir erinnern uns: Am 6.3.2004 11:11Uhr tagten Präsidium und der damalige Trainer Rolf Rongnick, um die sportlichen Ziele der TCW Mannschaften in der Sommersaison 2004 festzulegen. Diese waren u.a. der Wiederaufstieg der Herren40. Die Diskussion über die vom Präsidium nicht zur Verfügung gestellten, aber vom Trainer geforderten Resourcen wie Spieler und finanzielle Mittel ließen Herrn Rongnick zu der Aussage hinreissen: "Der Wiederaufstieg ist mit diesen Flaschen nicht machbar." Trotz einer Entschuldigung über die "geringschätzigen Worte" , die er "zutiefst bedauere" waren seine Trainerstunden damit gezählt.

Es folgten Bewerbungsgespräche mit Nachfolgetrainern, bisher aber ohne Erfolg. Am aussichtsreichsten war die Vorstellung des Tennislehrers Erwald Leinen, der viele Jahre im Profigeschäft selbst aktiv war; jedoch gab es hier ein ganz anderes Problem. Herr Leinen bestand darauf, überall im TCW Clubhaus Nägel in die Wand zu schlagen, um dort irgendwelche handgeschriebenen Zettel aufhängen zu können. Dieses wollte das Präsidium nicht zulassen. Die Trainerfrage bleibt also offen.

Zurück zum Spiel.

"Wir waren der Meinung, gegen die zweite Mannschaft antreten zu müssen", kommentierte Mannschaftsführer Wolfgang Sperner auf der Pressekonferenz. "Ehe wir diesen Irrtum bemerkten, stand es schon 0:3, die erste Mannschaft hatte uns den Schneid abgekauft. Alle Barsinghäuser Spieler zelebrierten ein hervorragenes Tennis. Lediglich Thomas Peitmann konnte nach einem 4:6-Rückstand das Steuer rumreissen und den Ehrenpunkt holen. Ich denke, wir haben heute gegen den kommenden Aufsteiger verloren. Glückwunsch an den Sieger!"

Bei relativ kalten Temperaturen mussten die Doppelspezialisten des TCW beim Zwischenstand von 1:3 allesamt die Segel streichen. Beide erlitten eine bittere Peitsche von 3:6, 2:6 bzw. 2:6,3:6.

Beim Mannschaftsessen - es gab gebackenen Lachs auf Spinat, dazu lockeren Reis, sehr schmackhaft zubereitet - war von Niedergeschlagenheit keine Spur. "Wir sind es seit langem gewohnt zu verlieren, das macht uns nichts mehr aus" soll ein TCW-ler gesagt haben. Vergessen wir diese inoffizielle Aussage und glauben fest an einen Sieg im nächsten Heimspiel gegen Hildesheim - dann aber definitiv gegen die zweite Mannschaft!
 
 
 
Herren40 , 9.5.2004
TC RW Barsinghausen TC Wunstorf Ergebnis Punkte
 Niemann, Dirk  Wolfgang Sperner 6:3,6:1
Lübben, Frank Gerd Bode 6:2,6:0
Borcherding, Carsten Thomas Peitmann 6:4,3:6,3:6
Oppermann, Klaus-Dieter  Volker Kaul 6:0,6:1
Einzel
3:1
Niemann/Lübben Sperner/Kaul 6:2/6:3
Borcherding/Oppermann Bode/Peitmann 6:3/6:2
Doppel
2:0
Gesamt
5:1


Einige Bildchen...


Ihnen schwant Böses bei der Ankunft in Barsinghausen: Der Gegner ist doch die erste Mannschaft und nicht die zweite:-(


Perfekte Rückhand und ...                                                            ...ebenso perfekter Schmetterball


Der Twistaufschlag konnte nicht immer returniert werden, hier hat's aber geklappt.


Aufschlag und Schmetterball beherrschten beide Spieler