0:6 - Pleite in Goslar bereitet TCW-Abstiegssorgen

Die Presseveranstaltung verspätete sich um über eine Stunde, da Trainer Rolf Rongnik die Hilfe eines Phsychologen in Anspruch nehmen mußte. Danach war er wieder ansprechbar. Seine Erklärung  hörte sich dann nicht so dramatisch an: "In Goslar zu verlieren ist keine Schande, wie haben heute gegen einen Aufsteiger verloren. Diese Mannschaft ist nicht besser als wir, sie hat nur die besseren Spieler. " (Anmerkung der Redaktion: Häh?)

In der Tat fuhren die Wunstorfer mit einem schlechten Gefühl in das Harzvorland. "Wir wußten um die starken Neuzugänge nach 1998", konnte Mannschaftsführer Wolfgang Sperner nach dem Spiel berichten, "damals hatten wir die Nase vorn, 8:1 hatten wir damals gewonnen. Klar, daß Goslar sich revanchieren wollte. Unterm Strich sieht die Bilanz aber noch positiv für uns aus: 8:7!". Leider bringen die alten Erfolge die Mannschaft in der Tabelle nicht nach oben.

Der Trainer brachte es dann wieder auf den Punkt: "Wenn wir am Ende der Saison auf einem Abstiegsplatz stehen, steigen wir ab".

(Dieser passenden Bemerkung ist nichts hinzuzufügen.)
 
 
Herren40 , 25.5.2003
Gegner TC Wunstorf Ergebnis Sätze Punkte
Hüsecken, Dirk  Wolfgang Sperner 6:4,6:1
Junker, Hinrich Thomas Peitmann 6:3,6:1
Schnöge, Peter  Heinz Kiel 6:3,6:0
Wehmeyer,Dr., Jörg Volker Kaul 6:1,6:0
Einzel
4:0
Hüsecken/Wehmeyer Sperner/Kiel 6:4,6:3
Schnöge/Brill Peitmann/Kolbe 6:3,6:3
Doppel
2:0
Gesamt
6:0



 


Böse Vorahnung nach der Ankunft in Goslar.


Sorry Taube, dich wollte ich nicht vom Himmel holen


Begann stark: Heinz Kiel
 


Kam anfangs ins traucheln, konnte sich aber wieder fangen: Peter Schnöge


(Fuß)fehlerfrei: Hinrich Junker


Gut parierter Aufschlag bringt noch keinen Sieg


Die Zuschauer lassen sich ihre Enttäuschung nicht anmerken.
 


Das obligatorische Abendmahl